Der Hyper‑V Launcher nach UEFI‑Konvertierung ist eine häufige Fehlerquelle, wenn virtuelle Maschinen nach einer BIOS‑ oder Secure‑Boot‑Migration nicht mehr starten. Obwohl der Hyper‑V‑Manager verfügbar ist und die Dienste laufen, wird der Hypervisor beim Systemstart nicht geladen. Dieser Beitrag erklärt die Ursache und zeigt, wie sich der Hyper‑V Launcher nach einer UEFI‑Konvertierung zuverlässig aktivieren lässt.
Hyper‑V ist ein Typ‑1‑Hypervisor und wird vor Windows geladen.
Ist der Hypervisor nicht Teil des Bootvorgangs, bleiben alle VMs funktionslos.
Fehlt der Eintrag hypervisorlaunchtype, wird der Hypervisor nicht geladen.
Erwartet:
Ein Hypervisor wurde erkannt.
Damit der Hypervisor starten kann, müssen in der Firmware folgende Optionen aktiv sein:
Secure Boot selbst verhindert Hyper‑V nicht – eine unvollständige Bootkonfiguration jedoch schon.
Beide Themen sind technisch miteinander verknüpft:
Microsoft Learn – Hyper‑V Grundlagen & Architektur:
Microsoft Learn – Gen2‑VM‑Security (Secure Boot / vTPM):
Microsoft Learn – BCDEdit & Hypervisor‑Startparameter:
Weil der Hypervisor vor Windows starten muss – Dienste allein reichen nicht aus.
Nein. Die BCD‑Startoption fehlt oder ist deaktiviert.
Nein. bcdedit /set hypervisorlaunchtype auto genügt.
Nein. Auch UEFI‑Konvertierungen ohne Secure Boot können den Effekt auslösen.
Ja. Mit bcdedit /set hypervisorlaunchtype off.
Wenn Hyper‑V nach einer UEFI‑ oder Secure‑Boot‑Migration ausfällt, liegt die Ursache fast immer im Bootprozess.
Mit einer sauberen BCD‑Konfiguration ist der Hypervisor sofort wieder vollständig funktionsfähig.
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